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Sketch Bibel

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Der Schrei (des Bartimäus) | Mk 10, 46b-52 | Sketch-Bibel #86

Veröffentlichung:21.10.2021

Das Video verbindet die Heilungsgeschichte des blinden Bartimäus aus dem Markusevangelium mit dem berühmten Gemälde „Der Schrei“ von Edvard Munch. Ausgangspunkt ist die Darstellung menschlicher Angst, Einsamkeit und Verzweiflung, die sowohl im Bild als auch in der biblischen Erzählung sichtbar wird. Bartimäus sitzt als blinder Bettler am Straßenrand von Jericho und ruft laut nach Jesus, obwohl die Menschen ihn zum Schweigen bringen wollen. Das Medium deutet seinen Schrei als Ausdruck tiefer Hoffnung und als mutigen Versuch, Veränderung zu erreichen. Jesus bleibt stehen, hört auf den Ruf des Ausgegrenzten und fragt ihn: „Was willst du, dass ich dir tun soll?“ Die Heilung des Bartimäus wird dabei nicht nur als körperliches Wunder verstanden, sondern auch als Zeichen inneren Sehens und neuer Hoffnung. Gleichzeitig schlägt das Video einen Bogen zur Gegenwart und spricht von den „Zeichen der Zeit“, etwa von gesellschaftlichen Krisen, Ängsten, Ungerechtigkeit und den Herausforderungen moderner Gesellschaften. Das Medium macht deutlich, dass christlicher Glaube dazu aufruft, aufmerksam für das Leid anderer zu bleiben und Chancen zum Handeln zu ergreifen.

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Das Video eignet sich besonders für den Religionsunterricht in der Sekundarstufe I und II innerhalb der Themenbereiche Jesus Christus, Wundererzählungen, Hoffnung, Angst und gesellschaftliche Verantwortung. Die Verbindung zwischen Kunst, biblischer Erzählung und aktuellen gesellschaftlichen Fragen eröffnet Lernenden vielfältige Zugänge zum Thema. Methodisch bietet sich zunächst eine Bildbetrachtung von „Der Schrei“ an, bevor die Heilungsgeschichte des Bartimäus gelesen oder betrachtet wird. Lernende können untersuchen, welche Gefühle das Bild auslöst und welche Parallelen zur Situation des Bartimäus bestehen. Besonders geeignet sind Gesprächsimpulse wie: Was bringt Menschen zum Schreien? Warum werden manche Menschen überhört? Was bedeutet es, wirklich hinzusehen? Gruppenarbeiten oder Diskussionen fördern Perspektivwechsel und ermöglichen unterschiedliche Deutungen von Angst, Hoffnung und Vertrauen. Ebenso können kreative Methoden eingesetzt werden, etwa das Schreiben innerer Monologe des Bartimäus, das Gestalten eigener Bilder zu Hoffnung und Verzweiflung oder das Entwickeln moderner Beispiele für Menschen, deren „Schrei“ heute gehört werden sollte. Der Religionsunterricht kann darüber hinaus christliche Vorstellungen von Mitgefühl, Barmherzigkeit und Verantwortung für die Welt thematisieren. Auch gesellschaftliche Themen wie Ausgrenzung, Armut, Klimakrise oder soziale Ungerechtigkeit lassen sich einbeziehen. Wichtig ist eine sensible Gesprächsatmosphäre, in der Lernende persönliche Erfahrungen mit Angst, Hilflosigkeit oder Hoffnung freiwillig einbringen können.

Hessen

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Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 10

10.4 Vom Tod zum Leben. Leiden, Kreuz und Auferstehung.

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 8

8G.3 Die Botschaft vom Reich Gottes. Gleichnisse, Wundererzählungen.

Sekundarstufe II | Q4 Kirche – Gemeinde Jesu Christi

Q4.5 Fragen an Kirche – umstrittene Kirche.

Rheinland-Pfalz

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Sekundarstufe II | 12/1 Jesus Christus und die Kirche

12.1 / 7. Jesus Christus - wahrer Gott und wahrer Mensch.

Sekundarstufe II | 13 Der Mensch und seine Zukunft - Die Zukunft der Menschheit

13 / 7. Zukunft der Glaubenden.

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